Hausanschlusskosten

Ein weiterer großer Posten beim Hausbau sind die Hausanschlusskosten. Schließlich möchten Sie im Haus später auch Wasser, Abwasser, Gas und Telefon haben. Die Leitungen müssen in der Regel verlegt werden, bevor die Bodenplatte hergestellt wird.

Die Gasanschlusskosten

Taschenrechner Zeichenwerkzeug Pläne - Fertighaus Kosten

Taschenrechner Zeichenwerkzeug Pläne © v.poth

Die meisten Häuser werden heutzutage mit einer Gasheizung beheizt. Die Netzversorger haben entlang der Straßen Gasleitungen verlegt, von denen die Abzweigungen für die einzelnen Häuser abgeben. Bei der Frage nach den Gasanschlusskosten kommt es nun darauf an, ob die Abzweigung auf das Grundstück bereits besteht oder ob eine komplette Leitung bis zum Haus verlegt werden muss. Je nach Entfernung bis zur Hauptleitung ist eine entsprechende Leitungslänge notwendig. Zu den Kosten für den Gasanschluss gehören die Erdarbeiten, der Aufriss der Straße und anschließend der eigentliche Gasanschluss.

Die Gasanschlusskosten unterscheiden sich stark je nach Region und Gegebenheiten vor Ort. Ein Neuanschluss für Erdgas wird mit ca. 3.000 Euro veranschlagt, mal mehr und mal weniger. Diese Hausanschlusskosten sind den Baunebenkosten hinzuzurechnen.

Wasser und Abwasser

Ohne Wasserzufuhr bleiben im Haus die Wasserhähne trocken. Ohne Abwasserleitung, hätte man im Haus schnell ein Problem. Zu den Hausanschlusskosten kommen in jedem Fall die Wasser- und Abwasserleitung hinzu. Auch hier hängen die Kosten davon ab, wie weit das Haus von der Hauptleitung entfernt ist. Entscheidend ist auch, ob es bereits einen Übergabeschacht auf dem Baugrundstück befindet, da dieser sonst ebenfalls zunächst angelegt werden muss.

Auch hier variieren die Hausanschlusskosten zum Teil sehr stark, abhängig von der Region und den Gegebenheiten vor Ort. Es müssen einige tausend Euro hierfür investiert werden, wobei sich die Kosten reduzieren, wenn bereits ein Übergabeschacht auf dem Grundstück vorhanden ist.

Der Stromanschluss

Ein Haus kann nicht ohne Strom gebaut werden. Doch wie bekommt man den Strom auf die Baustelle? Sie, als Bauherr, sind für die Beantragung eines Baustromkasten beim zuständigen Stromversorger verantwortlich. Wenn Sie sich dazu verpflichten auch später den Strom von diesem Stromversorger zu beziehen, wird der Strom während der Bauszeit günstiger.

Für den Baustromkasten ist eine monatliche Miete zu zahlen. Daher ist es sinnvoll, dass dieser erst kurz vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten aufgestellt wird. Je nachdem wie lange sich die Bauzeit hinzieht, bis Sie im Fertighaus über einen eigenen Stromanschluss verfügen, können durchaus einige Monate vergehen. Rechnet man die Miete, Elektrikerkosten und Stromverbrauch einmal zusammen landet man durchschnittlich bei Werten zwischen ca. 500 und ca. 800 Euro. Abhängig ist das von der Baudauer.

Telefon und Internet

Heutzutage sind Telefon und Internet nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Da ist es selbstverständlich, dass man im neuen Fertighaus auch Internet haben möchte. Ein Antrag hierfür kann direkt bei einem Telefonnetzbetreiber, wie z.B. der Telekom, erfolgen. Dort gibt es einen speziellen Service für Bauherren. Inzwischen gibt es viele Stromversorger, die auf Antrag auch die Telefonleitung durch die gleiche Firma verlegen lassen. Hierdurch können Kosten eingespart werden.

Wie in diesem Artikel bereits häufiger geschrieben wurde, hängen die Hausanschlusskosten stark von der Länge an Leitungen ab, die von der Hauptleitung an der Straße bis zum Haus verlegt werden müssen.

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