Eine Versicherung für Bauhelfer

Als Bauherr kann man eine Menge Geld sparen, wenn man einen großen Teil der Tätigkeiten in Eigenleistung erbringt. Da das jedoch in der Regel niemand allein schaffen kann, greifen viele Bauherrn auf die Unterstützung durch mithelfende Angehörige und Bekannte zurück. Doch wenn es einmal zu einem Unfall kommt, können schnell Probleme auftreten. Daher ist eine Versicherung für die Bauhelfer heutzutage Pflicht.

Ohne Versicherung droht ein Bußgeld!

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Was vielfach vergessen wird ist die gesetzliche Pflichtversicherung der Bauhelfer über die Bau-Berufsgenossenschaft. Da die Berufsgenossenschaft automatisch über Bauvorhaben informiert wird, sollten Sie rechtzeitig zum Baubeginn abgeschlossen werden. Es drohen sonst Bußgelder. Die Beitragsberechnung erfolgt durch die Berufsgenossenschaft, indem ein fiktiver Stundensatz mit den geleisteten Arbeitsstunden multipliziert wird. Wenn in Summe nicht mehr als 40 Arbeitsstunden mit Bauhelfern auf der Baustelle gearbeitet wird, wird keine Beitragsberechnung vorgenommen. Übrigens sind der Bauherr und der Ehepartner nicht in die Berechnung mit einzubeziehen, da sie nicht über die Berufsgenossenschaft versicherbar sind.

Die freiwillige Bauhelfer Versicherung

Mit Hilfe einer freiwilligen Versicherung in der Bau-Berufsgenossenschaft kann den Versicherungsschutz erhöhen. Hierbei muss nur eine Anzahl an Bauhelfern genannt werden, ohne diese dabei namentlich zu benennen. Sind mehr Bauhelfer anwesen, als im Vertrag angegeben und es kommt zu einem Unfall, verringert sich die Leistung. In der Regel wird die Versicherung für ein Jahr abgeschlossen werden. Bei Bedarf kann die Laufzeit verlängert werden. Sollte die Baustelle vorzeitig abgeschlossen werden, werden die zuviel gezahlten Beiträge erstattet. Für jeden Bauhelfer muss mit Kosten zwischen ca. 60 und 120 Euro gerechnet werden.

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