Die Baufertigstellungsversicherung

Etwas, das alle Bauherrn fürchten und was trotzdem immer wieder vorkommt, ist die Insolvenz des Bauunternehmens. Das hat dramatische Folgen, die in der Regel immer zu Mehrkosten führen. Mit Hilfe einer Baufertigstellungsversicherung kann der Bauherr hier jedoch Vorsorgen und sich vor Mehrkosten in der Bauphase schützen.

Was passiert, wenn der Bauunternehmer pleite geht?

Ein Haus wird schlüsselfertig übergeben

House and keys will be handed © Edler von Rabenstein

Geht das Bauunternehmen pleite, werden die Bauarbeiten an Ihrer Baustelle eingestellt. Der Bauherr muss sich einen neuen Bauunternehmer suchen, der die Bauarbeiten fortführt. Doch das kostet Zeit und Geld. Hinzu kommt, dass ein neuer Bauunternehmer nicht an die bisher ausgehandelten Preise gebunden ist. Wenn er dann auch noch an ein schwarzes Schaf in der Baubranche geraten sollte, das überhöhte Preise kalkuliert, müssen viele den Traum vom Fertighaus begraben. Eine Baufertigstellungsversicherung ist daher eine sehr zu empfehlende Versicherung.

Wie kann die Baufertigstellungsversicherung abgeschlossen werden?

Sehr häufig wird eine Baufertigstellungsversicherung vom Bauunternehmen selbst abgeschlossen. Der Preis wird dann indirekt über den Hauspreis auf den Bauherrn umgelegt. Voraussetzung für den Abschluss der Versicherung ist, dass das Bauunternehmen die Bilanzen gegenüber der Versicherung offenlegt. Im Sinne der Risikominimierung prüft die Versicherung das Bauunternehmen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Von daher können Sie sich darüber freuen, wenn Ihnen der Bauunternehmer die Baufertigstellungsversicherung anbietet. In diesem Fall hat die Versicherung die Leistungsfähigkeit bereits geprüft und der Versicherungsbeitrag ist im Hauspreis inkludiert. Und sollte es trotzdem zu einer Insolvenz kommen, tritt die Versicherung in die Pflicht.

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