Bauleistungsversicherung

Eine sinnvolle Versicherung für Bauherren ist die Bauleistungsversicherung. Früher wurde diese auch Bauwesenversicherung genannt. Die Versicherung schützt den Bauherrn vor nicht vorhersehbaren Beschädigungen am Gebäude, am Baumaterial und vor Diebstahl. Für den Bauherren und auch den Bauunternehmer müssen die Schäden unvorhersehbar sein.

Warum ist die Bauleistungsversicherung sinnvoll?

Es kommt immer wieder zu unvorhersehbaren Situationen auf der Baustelle an Ihrem Fertighaus, wie zum Beispiel Sturmschäden, Hagel, Regen, Frost oder ein Blitzschlag. Auch Vandalismus kann schnell sehr teuer werden. In diesen Fällen müssen die Bauunternehmen die Schäden beseitigen und die Arbeiten häufig neu ausführen. Gleichzeitig haben die Handwerker in diesem Fall jedoch auch einen Anspruch auf eine erneute Bezahlung der Arbeiten. Da ist eine Absicherung sehr hilfreich. Weiterhin kommt die Versicherung für Gutachterkosten und Aufräumarbeiten auf.

Im Falle von Glasbruch oder Diebstahl von Baumaterial greift die Versicherung jedoch in der Regel erst, wenn die Elemente fest mit dem Gebäude verbunden sind.

Wie teuer ist eine solche Versicherung?

Die Kosten, die Sie für eine Bauleistungsversicherung aufbringen müssen hängen von den Gesamtkosten Ihres Bauvorhabens ab. Hierzu zählen sämtliche Kosten, die beim Bau entstehen, inklusive Eigenleistungen. Nicht mitgerechnet werden die Erschließungskosten für Strom, Gas und Wasser sowie der eigentliche Grundstückspreis.

Abhängig von der Bausumme varriert der Preis je nach Anbieter zwischen ca. 200 und 500 Euro. Die Versicherungen arbeiten gern mit einem Selbstbehalt, welcher zwischen 250 und 1.000 Euro je Versicherungsfall liegen kann. Im eigenen Interesse sollten Sie nur einen Selbstbehalt wählen, den Sie ohne Probleme zahlen können. Es könnte sonst zu finanziellen Engpässen kommen, die den Fortschritt des Bauvorhabens behindern.

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