Kranstellplatz und Baustraße

Wie kommen eigentlich die Bauunternehmen auf Ihr Baugrundstück, damit Ihr Fertighaus dort errichtet werden kann? Die Fertighausteile werden schließlich mit einem Kran bis in die richtige Position gehoben. Auf einer Wiese oder dem reinen Sandboden können die Baufahrzeuge einsinken. Die Bergung ist sehr kostenintensiv. Zeitgleich verzögert das die Bauarbeiten, da wichtige Teile nicht auf die Baustelle gelangen. Daher ist es mehr als hilfreich, wenn eine Baustraße angelegt wird, die auch von einem Kran genutzt werden kann.

Das Anlegen einer Baustraße

Keine Angst, Sie müssen jetzt nicht eine perfekte Straße asphaltieren lassen. Aber es schadet nicht, wenn der Mutterboden abgeschoben wird und mit Schotter oder Recyclingmaterial verdichtet wird und somit eine Baustraße errichtet wird. Ein mobiler Kran, wie er für den Aufbau eines Fertighauses benötigt wird, kann dort in der Regel ebenfalls tätig werden. Den Schotter können Sie später übrigens noch nutzen für einen Autostellplatz oder als Zuweg zum Haus.

Nehmen wir einmal an, dass ein Unternehmen für das Abschieben des Mutterbodens, sowie die Lagerung an der Seite ca. 3 Euro pro Quadratmeter in Rechnung stellt und die Lieferung und der Einbau des Schotters ca. 9 Euro pro Quadratmeter kostet. Dann liegen wir preislich bei 12 Euro pro Quadratmeter Baustraße. Wenn die Baustraße bis zu Ihrer Baugrube nun ca. 30 Quadratmeter in Anspruch nimmt, erhalten wir 360 Euro an Gesamtkosten.

Hierbei handelt es sich um eine Investition, die sich schnell rechnet, da die Baufahrzeuge schneller zur Baustelle kommen und nicht einsinken können.

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