Autor: christian

Ein Haus wird schlüsselfertig übergeben

Baubegleitung

Baumängel sind ärgerlich und vor allem teuer. Schnell kommen hierdurch einige tausend Euro an zusätzlichen Kosten für den Bauherren zusammen. Da ist es durchaus sinnvoll, in der Bauphase eine Baubegleitung durch einen Baugutachter oder Bausachverständigen in Anspruch zu nehmen. Fehler und Baumängel können somit früh erkannt und rechtzeitig reklamiert werden. Auch bei einem Fertighaus kann das Sinnvoll sein, auch wenn hier nicht so viele Besuche notwendig werden. Wenn Du im Bauherrenschutzbund Mitglied bist, kannst Du sogar günstiger an einen Bausachverständigen heran kommen. Wie oft muss der Baubegleiter auf der Baustelle erscheinen? Wie oft der Baugutachter oder Bausachverständige auf der Baustelle erscheinen muss hängt von der Baustelle ab. Ein einfaches Haus für eine Familie, ohne Keller, kann zwischen fünf und zehn Besuche auf der Baustelle notwendig machen. Kommen ein Keller oder weitere Wünsche hinzu, können auch mehr Besuche notwendig werden. Welche Kosten kommen auf mich zu? Der Sachverständige rechnet in der Regel seine Kosten pro Besuch ab. Es entstehen dabei die Kosten für die Vor- und Nachbereitung sowie den eigentlichen Besuch auf der Baustelle. Hinzu kommt …

Hausplanung mit Bauzeichnung, Taschenrechner und Lineal - Fertighaus Kosten

Die Mitgliedschaft im Bauherrenschutzbund

Bei einem Hausbau kann eine Menge schief gehen. Es gibt unvorhergesehene Verzögerungen oder Baumängel die auftreten können. Sinnvoll ist es häufig, wenn Bauherren im sogenannten Bauherrenschutzbund Mitglied werden. Du erwirbst damit das Recht einen Bausachverständigen zu beauftragen und eine Baubegleitung vorzunehmen. Was bietet Dir der Bauherrenschutzbund? Über den Schutzbund für Bauherren kannst Du als angehender Bauherr eine Beratung in Anspruch nehmen. Hierbei kannst Du alle aktuellen Fragen rund um den Hausbau stellen. Du erhältst somit die Antworten direkt durch einen Fachmann. Weiterhin kannst Du eine Baubegleitung in Anspruch nehmen. Wenn Du Dir die Kosten ansiehst, die Dir dafür entstehen, dann sind diese mehr als Gerechtfertigt. Sie gliedern sich in eine Aufnahmegebühr und einen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Eine erste Beratungsstunde ist in den Kosten bereits enthalten. Für weitere Gutachterkosten fallen dann wieder Kosten an.

Ein Haus wird schlüsselfertig übergeben

Der Grundbucheintrag

Ein Grundstück oder Haus kauft man in Deutschland nicht mal eben so, wie zum Beispiel eine Zeitschrift am Kiosk. Es gibt hierbei gesetzliche Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen. So ist ein notariell beglaubigter Kaufvertrag notwendig. Die Eigentumsübertragung erfolgt durch den Grundbucheintrag. Welche Folgen hat der Grundbucheintrag? Mit dem Eintrag im Grundbuch wird der Käufer auch nach außen hin zum Eigentümer des Grundstücks. Vorher gehört es offiziell noch immer dem Verkäufer, da dieser noch im Grundbuch eingetragen ist. Die Kosten für den Grundbucheintrag weist in der Regel der Notar in seiner Rechnung mit aus. Sie macht hierbei fast die Hälfte der Rechnung aus. Die Gebühr für die Eintragung im Grundbuch kann in eine Eintragungsgebühr für den Eigentümerwechsel und eine Vollzugsgebühr aufgeteilt werden. Zusätzlich kann bei der Eintragung gleich eine Grundschuld mit eingetragen werden. Somit gibt es den Kauf mit Eintragung einer Grundschuld und den Kauf ohne Eintragung einer Grundschuld.

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Der Prüfstatiker

Ein Prüfstatiker ist nicht mit einem regulären Statiker zu verwechseln. Er überprüft die Arbeit des ersten Statikers und ist in einigen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben. Grade wenn es um Fertighäuser geht, wird häufig der Prüfstatiker vom Anbieter hinzugezogen. Welche Aufgaben hat der Prüfstatiker? Die Fertighausanbieter planen und bauen das Haus komplett in der Halle. Vorher wird natürlich alles durch einen Statiker berechnet. Somit kommen auf den zweiten Statiker noch die folgenden Aufgaben zu: Eine Überprüfung der Bewehrung von Bodenplatte und Decken, bevor diese mit Beton vergossen werden Die Freigabe von einzelnen Leistungen Die Erstellung eines Prüfberichts über den Rohbau Wenn Du ein Fertighaus über einen Fertighausanbieter in Auftrag gibst, wird der prüfende Statiker in der Regel durch den Anbieter beauftragt. Die Kosten sind in diesem Fall im Kaufpreis enthalten. Bei anderen Häusern musst Du Dich selbst um den Prüfstatiker kümmern. In einigen Bundesländern wird dieser sogar von der Baubehörde vorgegeben. Welche Baunebenkosten kommen hier auf Dich zu? Die Prüfstatiker rechnen ihre Leistungen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ab. Daher sind keine großen Preisunterschiede zu erwarten. Die …

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Die Kosten für die Baugenehmigung

Der wichtigste Schritt, bevor Du ein Fertighaus bauen lassen darfst, ist der zu Deinem zuständigen Bauamt. Dort musst Du den offiziellen Antrag auf eine Baugenehmigung stellen. In manchen Fällen nimmt Dir diese Aufgabe auch der Bauträger oder ein Architekt ab. Fakt ist auf jeden Fall, dass die Baugenehmigung mit Kosten verbunden ist. Hierfür erhältst Du einen Gebührenbescheid. In den meisten Bundesländern ist es inzwischen so geregelt, dass die Baugenehmigung erst erteilt wird, wenn die Rechnung vom Bauamt beglichen ist. Vermutlich gab es für die Bauämter viele Zahlungsausfälle, so dass man nun so vorgeht. Du solltest daher die Gebühren so schnell wie möglich begleichen. Wie hoch sind die Kosten für eine Baugenehmigung? Eine genaue Auskunft über die bevorstehenden Kosten ist leider nicht möglich, da das von ein paar Faktoren abhängig ist. Hierzu gehören zum Beispiel: Der umbaute Raum des Hauses Evtl. zusätzliche Gebäude, die ebenfalls genehmigungspflichtig sind. Zum Beispiel eine Garage Weitere Genehmigungen für zum Beispiel eine Wärmepumpe Die Gebührenordnung der zuständigen Gemeinde Die Gebührenordnung der zuständigen Baubehörde Anfallende Kosten für die Baugenehmigung und Bauanzeige Die …

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Die Vermessungskosten

Bevor es mit dem Hausbau losgehen kann, musst Du einen Bauantrag stellen. Hierfür brauchst Du zahlreiche Unterlagen. Du brauchst zum Beispiel einen Amtlichen Lageplan und ein Objektbezogenen Lageplan. Wenn es diese Unterlagen bisher noch nicht gibt, muss Dein Grundstück durch ein Vermessungsbüro vermessen werden. Wofür entstehen Vermessungskosten? Die dabei anfallenden Vermessungskosten gehören natürlich zu Deinen Baunebenkosten. Beachte hierbei jedoch, dass sich viele Banken häufig weigern die Kosten für die Vermessung über die Immobilienfinanzierung laufen zu lassen. Das liegt häufig daran, dass die Vermessung vor dem eigentlichen Bau erfolgen muss. Aus der Vermessung entstehen ja auch erst die Unterlagen, die Du für den Bauantrag einreichen musst. Daher verlangen viele Banken von den zukünftigen Bauherrn, dass die Vermessungskosten aus dem Eigenkapital finanziert werden. Wer führt die Vermessungen durch? Für die Anfertigung von Amtlichen und Objektbezogenen Lageplänen kannst Du ein Vermessungsbüro beauftragen. Diese rechnen nach der Vermessungsgebührenordnung ab. Daher sind kaum Preisunterschiede zu erwarten. Preisunterschiede sind nur zwischen den einzelnen Bundesländern zu erwarten. Grundsätzlich ist Dir anzuraten, dass Du Dir vorab einen Kostenvoranschlag erstellen lässt.

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Welche Kosten für ein Bodengutachten entstehen

Du hast ein Grundstück in guter Lage gefunden und bist davon begeistert. Am liebsten würdest Du sofort zuschlagen und das Grundstück kaufen. Eine solch impulsive Entscheidung könnte sich im Anschluss jedoch als Fehler herausstellen. Daher solltest Du das Grundstück weiter prüfen, bzw. prüfen lassen. „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ ist auch hier ein passender Spruch. Was kannst Du tun? Sofern vorhanden, siehst Du Dir die Straßenlaternen und Verkehrschilder um das Grundstück herum an. Stehen alle grade oder steht etwas schief? Versuche als nächstes mit den Nachbarn oder Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Häufig können sie Dir etwas zur Geschichte des Grundstücks erzählen. Diese wissen häufig, wenn dort früher Probleme mit Absackungen oder einem Hohlweg bestanden haben. Können die Nachbarn etwas zum Grundwasserspiegel sagen? Ein hoher Grundwasserspiegel erschwert den Fertighausbau, wenn Du auch einen Keller haben möchtest. Versuche an alte Bebauungspläne heranzukommen. Wenn Du dort drin siehst, dass das Grundstück früher mal zum Beispiel als Steinbruch oder Mülldeponie genutzt wurde, wird es schwierig dort ein Haus zu bauen. Der Boden könnte auch kontaminiert sein. Auch wenn …

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Die Grunderwerbsteuer

Wenn Du ein Grundstück kaufst, dauert es in der Regel nicht lange bis zu ein Schreiben vom zuständigen Finanzamt erhältst. Für den Kauf des Grundstücks fällt eine Grunderwerbsteuer an. Auch diese Steuer gehört mit zu den Baunebenkosten, die Du bei den Fertighaus Kosten berücksichtigen solltest. Die Grunderwerbsteuer wird seit 2007 von den einzelnen Bundesländern selbst festgelegt. Vorher war sie bundesheinheitlich vorgegeben. Wann wird die Grunderwerbsteuer fällig? Die Steuer für den Grundstückserwerb wird fällig, wenn die Grundbucheintragung erfolgt ist. Wenn die Eintragung erst ein paar Monate nach dem Kauf erfolgt, musst Du Dir um die Steuer auch erst einmal noch keine Gedanken machen. Interessant wird es für Dich, wenn Du das Grundstück nicht direkt oder über einen Makler, sondern über einen Bauträger erworben hast. In diesem Fall erhöht sich die Steuer erheblich. Das liegt dann häufig daran, dass der Kaufpreis im Notarvertrag den Hauspreis mit beinhaltet. Wie wird die Grunderwerbsteuer berechnet? Die Grundlage für die Steuererhebung durch das Finanzamt ist der Kaufpreis, welcher im Notarvertrag festgehalten ist. Von diesem Kaufpreis wird dann der jeweilige Steuersatz des …

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Die Maklerkosten

Was ein Makler für Dich tut und welche Kosten er Dir dafür in Rechnung stellt. Wenn Du bisher noch nicht über ein eigenes Grundstück verfügst, kann Dir ein Makler dabei helfen ein geeignetes Baugrundstück zu kaufen. Die meisten Grundstücke lassen sich heutzutage kaum noch ohne die Unterstützung durch einen Makler finden. Wenn es Dir doch gelingt, ohne Makler an ein geeignetes Grundstück zu gelangen, kann man Dir nur gratulieren. Du kannst Damit einen großen Kostenblock bei den Baunebenkosten einsparen. Wie kann Dir der Makler helfen? Häufig ist es jedoch so, dass Du für die Suche Unterstützung benötigst. Ein Makler kennt die Stadt und das umliegende Gebiet. In einem Beratungsgespräch ermittelt er mit Dir zusammen Deine wichtigen Präferenzen für den Grundstückskauf. Das ist wichtig. Denn schließlich willst Du für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte dort wohnen. Mit Deiner Vorgabe sucht er Dir dann ein geeignetes Grundstück heraus und präsentiert es Dir. Er zeigt Dir dabei auch ob das Grundstück bereits mit Strom und Gas erschlossen ist und welche weiteren Kosten auf Dich zukommen. Wenn es für …

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Kein Fertighaus ohne Notar

Du hast Dich entschieden und möchtest ein Fertighaus bauen lassen. Neben dem Bauunternehmen benötigst Du zunächst einmal ein Grundstück. Worauf Du dabei achten solltest, sehen wir uns in einem folgenden Beitrag einmal genauer an. In diesem Beitrag hier geht es um den Notar, ohne welchen Du kein Immobiliengeschäft in Deutschland tätigen kannst. Was macht ein Notar? In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass jedes Immobiliengeschäft im sogenannten Grundbuch eingetragen wird. Hierfür benötigst Du einen Notar. Dieser nimmt die Beglaubigung vor. Das macht er natürlich nicht umsonst, sondern er stellt Dir hierfür Gebühren in Rechnung. Diese betragen 1,5% des Grundstückskaufpreises. Hinzu kommt dann noch die Mehrwertsteuer von aktuell 19 Prozent. Auf den ersten Blick klingt das nicht unbedingt nach viel Geld, da es sich häufig um unbebautes Bauland handelt. Aber das ist ja nicht die einzige Aufgabe des Notars. Wenn für die Baufinanzierung eine Grundschuld in das Grundbuch eingetragen werden muss, gehst Du wieder zum Notar. Müssen weitere Eintragungen oder Löschungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel Wege- oder Weohnrechte, musst Du zum Notar und darfst im …